Berufsvorbereitung

Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung Weißenburg

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Schüler sind die perfekten Gastgeber

Weißenburg – Frühlingssalat mit Wildblüten, grüne Spargelsuppe, als Hauptgang gefüllte Putenröllchen mit Mango-Kokossoße und Wildreis, als Dessert ein Traum aus Erdbeeren – mit diesem Vier-Gänge-Menü treten die Schülerinnen des Berufsvorbereitungsjahres „Hauswirtschaft und Gastronomie“ der Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung der Rummelsberger Diakonie auf der Wülzburg beim „Perfekten Gastgeber“ an. Doch anders als bei der bekannten TV-Kochshow „Das Perfekte Dinner“ geht es bei der Schulveranstaltung nicht nur ums Gewinnen.

 „Beim Perfekten Gastgeber steht das Miteinander im Mittelpunkt. Schüler von verschiedenen Förderschulen lernen sich kennen und zeigen ihre Gastgeberqualitäten. Die Gäste werden in Workshops, wie etwa beim Kräuterparcours im Schulgarten der Wülzburg, unterhalten und die Kochteams bereiten ein perfektes Essen zu“, erzählt Schulleiterin Susanne Göpel. Sie hat das Kochduell im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Am Ende wird jedoch kein Sieger gekürt, gewonnen haben alle, die ein Menü zusammengestellt, lecker gekocht und gut präsentiert haben.

Vier Schulen aus Mittelfranken treten in diesem Jahr beim „Perfekten Gastgeber“ an: die Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung auf der Wülzburg, die Altmühlfranken-Schule in Weißenburg, das Berufsausbildungwerk Nürnberg (BAW) und das Sonderpädagogische Förderzentrum des Wichernhauses in Altdorf. Jeweils sechs Hauswirtschaftsschüler aus zwei Schulen bilden ein Paar. Mitte Mai luden die beiden ersten Gastgeber zu sich in die Schule ein. Wie in der TV-Show isst das Auge mit. So haben die Wülzburger Schüler den Tisch festlich eingedeckt und mit Kugelvasen aus eigener Herstellung und frischen Kräutern dekoriert. Das Vier-Gänge-Menü, das sie den Gästen aus Altdorf reichen, liest sich besser als bei manch einem TV-Sternchen. Zum bunten Frühlingssalat gibt es Wildkräuter aus dem Schulgarten. Der Honig zur Verfeinerung für das Dressing, die Soße und Nachspeise stammt aus der Schulimkerei.

Wie im Fernsehen vergeben die Gäste Punkte. Eine Bewertung mit 0 Punkten ist hier noch nie vorgekommen. „Wir haben von unseren Gästen die Höchstpunktzahl 3 erhalten“, erzählt Laura Schmidt. Die 17-jährige Köchin von der Wülzburg ist stolz, dass es allen gut geschmeckt hat. Sie hat den Austausch mit den Altdorfer Schülern, die im Juni zum Dinner laden, nach jedem Gang sehr genossen. „Hm, ist da nicht ein bisschen Ingwer drin?“ – „Oh, wie lecker, wie habt ihr den Nachtisch so cremig hinbekommen?“ – fachsimpelten die Hauswirtschaftsschülerinnen gemeinsam.

Laut Susanne Göpel geht es beim Kochwettbewerb darum, das Selbstbewusstsein der Schüler zu stärken. Das Konzept geht auf: „Anfangs trauen es sich die Jugendlichen nicht zu, ein komplettes Menü zu kochen. Aber wenn es dann geschafft ist, sind alle erleichtert und glücklich“, berichtet die Schulleiterin der Rummelsberger Diakonie. Unterstützt wurden die Schülerinnen von ihren Fachlehrerinnen Susanne Lang und Anna-Maria Rupp.

Doch ganz ohne Konkurrenz geht es auch beim „Perfekten Gastgeber“ nicht, denn nicht jeder darf ins Team: „Seit Herbst haben wir in den Kochklassen die verschiedenen Kochverfahren durchgenommen. Die sechs besten Schüler nehmen wir in die Teams auf“, verrät die Schulleiterin. Die Praxiserfahrung und hohe Qualität der Ausbildung schätzen auch die Arbeitgeber in der Region: „Unsere Schüler haben alle für den Herbst eine Ausbildungsstelle im Koch- oder Pflegebereich gefunden“, sagt die Schulleiterin.

 

 

Darf es noch ein Erdbeertraum sein? Laura Schmidt (17) von der Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung der Rummelsberger Diakonie auf der Wülzburg ist eine „Perfekte Gastgeberin“. Foto: Susanne Göpel

Schüler sind die perfekten Gastgeber

Weißenburg – Frühlingssalat mit Wildblüten, grüne Spargelsuppe, als Hauptgang gefüllte Putenröllchen mit Mango-Kokossoße und Wildreis, als Dessert ein Traum aus Erdbeeren – mit diesem Vier-Gänge-Menü treten die Schülerinnen des Berufsvorbereitungsjahres „Hauswirtschaft und Gastronomie“ der Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung der Rummelsberger Diakonie auf der Wülzburg beim „Perfekten Gastgeber“ an. Doch anders als bei der bekannten TV-Kochshow „Das Perfekte Dinner“ geht es bei der Schulveranstaltung nicht nur ums Gewinnen.

 „Beim Perfekten Gastgeber steht das Miteinander im Mittelpunkt. Schüler von verschiedenen Förderschulen lernen sich kennen und zeigen ihre Gastgeberqualitäten. Die Gäste werden in Workshops, wie etwa beim Kräuterparcours im Schulgarten der Wülzburg, unterhalten und die Kochteams bereiten ein perfektes Essen zu“, erzählt Schulleiterin Susanne Göpel. Sie hat das Kochduell im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Am Ende wird jedoch kein Sieger gekürt, gewonnen haben alle, die ein Menü zusammengestellt, lecker gekocht und gut präsentiert haben.

Vier Schulen aus Mittelfranken treten in diesem Jahr beim „Perfekten Gastgeber“ an: die Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung auf der Wülzburg, die Altmühlfranken-Schule in Weißenburg, das Berufsausbildungwerk Nürnberg (BAW) und das Sonderpädagogische Förderzentrum des Wichernhauses in Altdorf. Jeweils sechs Hauswirtschaftsschüler aus zwei Schulen bilden ein Paar. Mitte Mai luden die beiden ersten Gastgeber zu sich in die Schule ein. Wie in der TV-Show isst das Auge mit. So haben die Wülzburger Schüler den Tisch festlich eingedeckt und mit Kugelvasen aus eigener Herstellung und frischen Kräutern dekoriert. Das Vier-Gänge-Menü, das sie den Gästen aus Altdorf reichen, liest sich besser als bei manch einem TV-Sternchen. Zum bunten Frühlingssalat gibt es Wildkräuter aus dem Schulgarten. Der Honig zur Verfeinerung für das Dressing, die Soße und Nachspeise stammt aus der Schulimkerei.

Wie im Fernsehen vergeben die Gäste Punkte. Eine Bewertung mit 0 Punkten ist hier noch nie vorgekommen. „Wir haben von unseren Gästen die Höchstpunktzahl 3 erhalten“, erzählt Laura Schmidt. Die 17-jährige Köchin von der Wülzburg ist stolz, dass es allen gut geschmeckt hat. Sie hat den Austausch mit den Altdorfer Schülern, die im Juni zum Dinner laden, nach jedem Gang sehr genossen. „Hm, ist da nicht ein bisschen Ingwer drin?“ – „Oh, wie lecker, wie habt ihr den Nachtisch so cremig hinbekommen?“ – fachsimpelten die Hauswirtschaftsschülerinnen gemeinsam.

Laut Susanne Göpel geht es beim Kochwettbewerb darum, das Selbstbewusstsein der Schüler zu stärken. Das Konzept geht auf: „Anfangs trauen es sich die Jugendlichen nicht zu, ein komplettes Menü zu kochen. Aber wenn es dann geschafft ist, sind alle erleichtert und glücklich“, berichtet die Schulleiterin der Rummelsberger Diakonie. Unterstützt wurden die Schülerinnen von ihren Fachlehrerinnen Susanne Lang und Anna-Maria Rupp.

Doch ganz ohne Konkurrenz geht es auch beim „Perfekten Gastgeber“ nicht, denn nicht jeder darf ins Team: „Seit Herbst haben wir in den Kochklassen die verschiedenen Kochverfahren durchgenommen. Die sechs besten Schüler nehmen wir in die Teams auf“, verrät die Schulleiterin. Die Praxiserfahrung und hohe Qualität der Ausbildung schätzen auch die Arbeitgeber in der Region: „Unsere Schüler haben alle für den Herbst eine Ausbildungsstelle im Koch- oder Pflegebereich gefunden“, sagt die Schulleiterin.

 

 

Darf es noch ein Erdbeertraum sein? Laura Schmidt (17) von der Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung der Rummelsberger Diakonie auf der Wülzburg ist eine „Perfekte Gastgeberin“. Foto: Susanne Göpel